24.11.2021

Leben ohne Vorurteile: Aidshilfe informiert im Landtag

Die Aidshilfe Nordrhein-Westfalen informiert heute im Landtag über das HI-Virus, die Prävention und die Arbeit der Organisation. Der Präsident des Landtags, André Kuper, begrüßte Vertreter der Aidshilfe und tauschte sich im Gespräch mit ihnen über den anstehenden Welt-Aids-Tag aus.

Am 1. Dezember 2021 ist der 34. Welt-Aids-Tag. Die Kampagne der Aidshilfe soll mit Vorurteilen aufräumen und für Aufklärung sorgen. Betroffene sehen sich nach wie vor Vorurteilen und Diskriminierungen gegenüber. Unter dem Titel „Leben mit HIV – anders als du denkst“ soll das Verständnis und die Solidarität für Menschen mit HIV und Aids gefördert werden. 

„Die Teilhabe der Menschen mit HIV- oder Aids-Erkrankung am öffentlichen Leben ist ein wichtiges Ziel der Aufklärungsarbeit der Aidshilfe. Ausgrenzung und Diskriminierung haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Wir im Landtag Nordrhein-Westfalen unterstützen die Arbeit der Aidshilfe“, sagt Landtagspräsident André Kuper.

Der Welt-Aids-Tag ruft jährlich zu einem Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung aus. Außerdem wird an diesem Tag der Menschen gedacht, die HIV und Aids gestorben sind. Laut dem Robert-Koch-Institut haben sich im vergangen Jahr rund 2.600 Menschen mit HIV infiziert, 100 mehr als 2019. Dank HIV-Medikamenten kann der Ausbruch von Aids bei Betroffenen verhindert werden.

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