16.11.2021

Ausstellung #dranbleiben zu Unrecht an Frauen

Unabhängig von Nationalität, Kulturkreisen oder Religionen ist die Ungleichbehandlung und Unterdrückung von Frauen ein aktuelles Thema. In ihrer Ausstellung „#dranbleiben“ haben Astrid Puttins, Inken Boje und vier weitere Künstlerinnen und Künstler die vielschichtigen Benachteiligungen von Frauen auf unterschiedliche Weise interpretiert. Angela Freimuth, Vizepräsidentin des Landtags, hat die Ausstellung gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern im Parlament von Nordrhein-Westfalen eröffnet.

Von heute bis zum 25. November 2021 weist der Landtag zudem auf der Außenfassade am Vorplatz auf den „Orange Day“ hin und zeigt das Logo des Zonta-Clubs „Nein zur Gewalt an Frauen“. Damit setzt der Landtag ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt und unterstützt die Aktion, bei der am 25. Oktober 2021, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, weltweit Gebäude orange erstrahlen.

Auch wenn sich die Probleme von Frauen weltweit unterscheiden, so ist ihnen eines gemeinsam: Viele Frauen müssen weiterhin um Rechte und Gleichbehandlung kämpfen. Dieses Problem greift die Künstlerin Astrid Puttins gemeinsam mit Malerin und Fotografin Inken Boje, Illustratorin und Tattoo-Künstlerin Jessi Koschmidder, Künstlerin und Designerin Ella Kehrer, Soundstylist Vincenz Adler und Fotografin Gabi Kaiser auf. In ihrer Ausstellung „#dranbleiben“ wird das Thema durch Malerei, Illustrationen, Fotografien und Akustik interpretiert. 

Das Ziel der Künstlerinnen und Künstler ist es, die Betrachterinnen und Betrachter mithilfe moderner Ausdrucksformen dazu anzuregen, den eigenen Blick zu schärfen und ein Gefühl für das Unrecht und die Freiheitseinschränkungen, die viele Frauen erleiden, herauszubilden. Die Ausstellung ist bis zum 30. November 2021 in der Bürgerhalle des Landtags zu sehen.

„Viele Frauen müssen immer noch für ihre Rechte kämpfen – das gilt überall auf der Welt, aber auch hier bei uns vor Ort. Die Künstlerinnen der Ausstellung #dranbleiben schaffen es, uns allen diese Problematik vor Augen zu führen. Ich bin froh, dass dieses gesellschaftlich wichtige Thema auch hier im Landtag abgebildet wird“, sagt Vizepräsidentin Angela Freimuth.

Die Fraktionen im Landtag NRW