21.10.2021

Anhörungen: Bildung, Stadtentwicklung

In Sachverständigenanhörungen der Fachausschüsse äußern sich Expertinnen und Experten in der 43. Kalenderwoche 2021 zu unterschiedlichen Themen.

Bildung

► Antrag: „NRW braucht eine Personaloffensive für mehr Bildungsgerechtigkeit“ (17/14074; Antrag der SPD-Fraktion)

► Fachausschuss: Ausschuss für Schule und Bildung
 
► Zeit: Mittwoch, 27. Oktober 2021, 9 Uhr

► Raum: E3-A02
 
Tagesordnung

Der Landesregierung sei es nicht gelungen, den Lehrkräftemangel an nordrhein-westfälischen Schulen zu überwinden, schreibt die SPD-Fraktion in ihrem Antrag. Er sei „nach wie vor eine der größten Herausforderungen“ an den Schulen und durch die Corona-Pandemie „nochmals verstärkt“ worden. Die Fraktion fordert ein „Maßnahmenpaket“. So solle das Studium „durch eine bessere Nutzung der BA/MA-Stufung der Studiengänge flexibler und attraktiver“ gestaltet werden. Die Zahl der Studienabbrüche in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) müsse u. a. durch „spezifische Studienangebote für das Lehramt“ gesenkt werden. Zudem fordert die Fraktion eine Besoldung aller Lehrkräfte unabhängig von der Schulform. 


Stadtentwicklung

► Antrag: „Stadtentwicklung – Ökologisch, energieeffizient und nachhaltig. Mehr Natur beginnt vor der Haustür. Natur-basierte Lösungen fördern und vorantreiben.“ (17/14067; Antrag der Fraktionen von CDU und FDP)
 
► Fachausschüsse: Ausschuss für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen; Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
  
► Zeit: Freitag, 29. Oktober 2021, 9.30 Uhr

► Raum: E3-D01
 
Tagesordnung

„Die Anpassung an den Klimawandel stellt Kommunen vor besondere Herausforderungen“, schreiben die Fraktionen von CDU und FDP in ihrem Antrag. Hitze, Stürme und Dürre sowie Hagel und Hochwasser erforderten eine „klare Strategie“. Die „NRW-Koalition“ verfolge seit Regierungsantritt „das Ziel der nachhaltigen Entwicklung in unseren Städten und Gemeinden“. Die Fraktionen weisen u. a. auf die Programme „Klimaresilienz in Kommunen“ und „Offensive Grüne Infrastruktur 2030“ hin. Die Landesregierung solle „zukunftsorientierte Projekte der klimagerechten Stadtentwicklung (z.B. Dach- und Fassadenbegrünung, Vernetzung der natürlichen Strukturen)“ fördern und voranbringen. Zudem solle sie „prüfen, inwiefern die klimagerechte Stadtentwicklung mit mehr Freiflächen, einer energieeffizienten Bauweise, erneuerbaren Energien und einer klimagerechten Mobilität ausgerichtet werden kann“.

Die Fraktionen im Landtag NRW