17.08.2026

80.000 junge Menschen erleben Demokratie hautnah

Für viele Schülerinnen und Schüler ist Demokratie zunächst ein abstrakter Begriff aus dem Unterricht. Nicht so bei „Landtag macht Schule“: Bei Schulbesuchen entdecken junge Menschen, wie Demokratie funktioniert und wie sie ihre eigene Stimme nutzen können. Seit Beginn der 18. Wahlperiode hat der Landtag Nordrhein-Westfalen bei 233 Schulbesuchen mehr als 80.000 Schülerinnen und Schüler erreicht.

Mit „Landtag macht Schule“ besuchen André Kuper, Präsident des Landtags, seine Stellvertreterin und Stellvertreter regelmäßig Schulen im ganzen Bundesland. Sie kommen mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch, erklären die Arbeit des Landtags und der Abgeordneten und sprechen mit den Kindern und Jugendlichen über Demokratie und Landespolitik. An einem echten Redepult erleben die Schülerinnen und Schüler, wie es sich anfühlt, bei einer Plenarsitzung zu reden. 

André Kuper betont: „Demokratie lebt vom Austausch und von persönlicher Begegnung. Deshalb geben wir jungen Menschen einen direkten Einblick in die Arbeit des Parlaments und zeigen, wie politische Entscheidungen entstehen. Der Austausch auf Augenhöhe in den Schulen schafft Verständnis für parlamentarische Prozesse, stärkt das Interesse an Demokratie und zeigt jungen Menschen, wie wichtig ihre eigene Stimme und Mitwirkung sind.“

In der 18. Wahlperiode ist die Zahl der Schulprogramme deutlich gestiegen. Während 2022 insgesamt 12 Termine stattfanden, waren es 2023 bereits 56. Auch in den Folgejahren blieb die Zahl auf einem hohen Niveau: 51 Termine im Jahr 2024 und 62 im Jahr 2025. 

In diesem Jahr gab es bis zu den Sommerferien bereits 50 Schulbesuche. Bis zur Landtagswahl am 25. April 2027 sind weitere 77 Termine geplant.
 

Die Fraktionen im Landtag NRW