Zu Beginn hat der Ausschuss Mitglieder der Vergabekammer Rheinland sowie Innenminister Herbert Reul eingeladen. In nichtöffentlicher Sitzung soll zunächst über Fragen zu Aktenlieferungen gesprochen werden. Im Anschluss vernimmt der Ausschuss in öffentlicher Sitzung erneut die damalige Abteilungsleiterin für Vergabe- und Vertragswesen bei Straßen.NRW, die inzwischen bei der Autobahn GmbH in vergleichbarer Funktion tätig ist. Sie war im Untersuchungszeitraum maßgeblich an den Gesprächen zur Vertragskündigung beteiligt und soll dem Ausschuss hierzu weitere Auskünfte geben.
Als letzter Zeuge des Tages ist der damalige Projektleiter der Firma Porr für das Projekt „Rheinbrücke Leverkusen“ geladen. In dieser Funktion war er insbesondere für den Bereich Stahlbau verantwortlich und war an zahlreichen Gesprächen mit Vertretern von Straßen.NRW sowie von Land und Bund beteiligt, die schließlich zur Kündigung des Vertrags mit der Firma Porr führten.
Stefan Engstfeld, Vorsitzender des Untersuchungsausschusses, erklärte im Vorfeld der Sitzung: „In dieser Sitzung erwartet der Ausschuss weitere Ausführungen der beteiligten Personen zur Vertragskündigung beim Neubau der Leverkusener Brücke. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die verschiedenen Gespräche zwischen der Firma Porr und den Vertretern von Land und Bund, vor allem zur Qualität der Stahlverarbeitung sowie zur Frage möglicher Ausbesserungen oder einer Neuerstellung der betroffenen Stahlbauteile.“
Die öffentliche Sitzung beginnt am 6. Juli 2026 um 11 Uhr im Raum E3 A02.
Die Tagesordnung der Sitzung finden Sie hier.