18.06.2026

Austausch zu Musik als Wirtschafts- und Kulturfaktor

Nordrhein-Westfalen ist lebendig und vielfältig – auf Bühnen, in Clubs und auf Festivals im ganzen Land. Das Land gehört zu den wichtigsten Pop- und Musikstandorten Deutschlands und spielt zugleich eine bedeutende Rolle für die Musikwirtschaft. Zentraler Akteur in diesem Netzwerk ist das PopBoard NRW, das zu einem parlamentarischen Austausch in den Landtag eingeladen hatte.

Im Mittelpunkt des Abends standen die gesellschaftliche Bedeutung von Popmusik sowie die Rolle der Musikwirtschaft für Nordrhein-Westfalen als Kultur- und Wirtschaftsstandort. Vizepräsidentin Berivan Aymaz begrüßte die Gäste, darunter Anna-Kathrin Dietrich und Till Skoruppa (Geschäftsführung PopBoard NRW) und Gonca Türkeli-Dehnert (Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen).

„Popkultur ist weit mehr als reine Unterhaltung. Sie stärkt unsere Demokratie, indem sie Räume für Begegnung und Diskurse schafft. Sie verbindet Menschen – über Generationen, Herkunft und Lebensrealitäten hinweg. Sie ist Ausdruck von Zeitgeist und Identität. Die Kreativität, die aus der Popkultur erwächst, stärkt zudem unser Land als wichtigen Standort der Musikwirtschaft. Und es ist von großer Bedeutung, dass Politik und die Akteure der Szene in gutem Austausch bleiben“, sagte Landtagsvizepräsidentin Berivan Aymaz.

Zainab Lax, Milen und DJ seren.a begleiteten den Abend mit Live-Musik. In einer Talkrunde diskutierten zudem Musikerinnen und Vertreterinnen der Musikszene über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven der Popmusik und Musikwirtschaft in Nordrhein-Westfalen.

Die Fraktionen im Landtag NRW