Die Besucherinnen und Besucher konnten auf den Sitzen der Abgeordneten im Plenarsaal Platz nehmen und das Parlament und seine beeindruckende Architektur in besonderer abendlicher Atmosphäre erleben. Zudem zeigte der Landtag ausgewählte Werke aus seiner 80-jährigen Sammlungsgeschichte mit unterschiedlichen künstlerischen Positionen und neuen Blickwinkeln auf das Zusammenspiel von Kunst und Demokratie. Anhand der Werke unter anderem von Otto Pankok, Heinrich Nauen, Walter Ophey, Christian Rohlfs, Bruno Goller, Friedel Rothmann, Shahin de Heart, Birgit Jensen und Paula Knaps Loos wurde die Sammlungsgeschichte erzählt, Bezüge zu den Kunstwerken untereinander hergestellt und auch die besondere Rolle von Frauen innerhalb der Sammlung thematisiert.
Es gab Kunstführungen und Informationen über die Arbeit des Parlaments sowie Job- und Karrieremöglichkeiten im Herzen der Demokratie. Im Landtagsgebäude waren unter anderem Werke ausgestellt von Günther Uecker, Gerhard Richter, Jörg Immendorf, Leon Löwentraut, Johanna Wiens, Hann Trier, Anatol, Zipora Rafaelov, Ben Greber und Adrian Bedoy. Auch der Raum der Stille, gestaltet mit Farbraumkörpern von Gotthard Graubner, zog viele Gäste in seinen Bann.
André Kuper, Präsident des Landtags, betonte: „Der Landtag ist das Herz der Demokratie in Nordrhein Westfalen – und zugleich ein Ort der Begegnung, der Kultur und des Dialogs im Düsseldorfer Stadtleben. Demokratie ist immer da am stärksten, wo sie keine Berührungsängste zur Kunst hat. Das können die Gäste bei unserer Ausstellung aus 80 Jahren Kunst im Landtag erleben. Das Art:walk Festival bietet die Gelegenheit, das Parlamentsgebäude am Rhein in besonderer abendlicher Atmosphäre auf neue Weise zu erleben.“
Für die musikalische Begleitung sorgte die Band Neuton mit Live Auftritten im Plenarsaal. Das Art:walk Festival ist eine neue Initiative der Landeshauptstadt Düsseldorf, die das bekannte Konzept der „Nacht der Museen“ weiterentwickelt. Das Routenprogramm der Museumsnacht verband Kunst, Musik, Performance und besondere Kulturorte.