06.05.2026

Dialog über Cyber-Resilienz

Wie widerstandsfähing sind Hilfsorganisationen in Zeiten hybrider Bedrohungen? Um diese Frage ging es beim Austausch von Abgeordneten des Landtags mit dem Malteser Hilfsdienst.

André Kuper, Präsident des Landtags, dankte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern beim Parlamentarischen Abend der Malteser für ihren Dienst. 

Die Malteser leisten mit ihrem Engagement im Rettungsdienst, im Katastrophenschutz und in sozialen Bereichen einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der Gesellschaft. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen: Digitale Angriffe, komplexe Krisenlagen und neue sicherheitspolitische Herausforderungen erfordern angepasste Strategien – auch im Zusammenspiel von Ehren- und Hauptamt.

André Kuper, Präsident des Landtags, betonte: „Cyber-Resilienz ist kein Randthema. Es ist relevant für unsere Sicherheit und die Wehrhaftigkeit der Demokratie. Hilfsorganisationen müssen in der Lage sein, unter digitalen Bedrohungslagen handlungsfähig zu bleiben.“

Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, ordnete die Herausforderungen in einem Impulsvortrag beim Parlamentarischen Abend sicherheitspolitisch ein. In einem Podiumsgespräch diskutierten Fachleute über konkrete Ansätze zur Stärkung der Cyber-Resilienz – mit Erfahrungen aus der Praxis, Forschung und IT. Ein Schwerpunkt lag auf dem vom Bund geförderten Projekt „deFenSIO“, das gemeinsam mit der Bergische Universität Wuppertal und der SoCura gGmbH umgesetzt wird. Ziel ist es, das Bewusstsein für digitale Risiken zu stärken und praxisnahe Lösungen für den Alltag von Hilfsorganisationen zu entwickeln. 

Die Fraktionen im Landtag NRW