23.04.2026

Herausforderungen der Chemie-Branche

In einer wirtschaftlich angespannten Lage steht die Chemieindustrie durch den Iran-Konflikt vor einem weiteren schwierigen Jahr. Bei einem parlamentarischen Abend des Verbandes der Chemischen Industrie Nordrhein-Westfalen (VCI NRW) tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Bedeutung der Branche und aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen aus.

Rund 150 Gäste aus der Chemiewirtschaft haben das Parlament besucht. 

Der VCI und seine Fachverbände vertreten die Interessen von rund 2.300 Unternehmen aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie und chemienaher Wirtschaftszweige. Der Chemie-Standort Nordrhein-Westfalen stellt mit einem Umsatz- und Beschäftigtenanteil von rund 25 Prozent einen großen Anteil der chemischen Industrie in Deutschland. 

Josef Neumann, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales, begrüßte die Gäste. Er sagte: „Die Chemieindustrie ist ein essenzieller Bestandteil der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen und schafft zahlreiche Arbeitsplätze.  Der Irankrieg und die deutlich gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten belasten das Chemiegeschäft. Es ist entscheidend, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Innovationen und Investitionen weiterhin möglich sind und die Arbeitsplätze gesichert bleiben.“ 

Jörg Wolters, Vorsitzender Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie NRW (BPI NRW), sprach in einem Grußwort über die Herausforderungen für die Branche. 

Die Fraktionen im Landtag NRW