23.03.2026

NRW-Preis für vorbildliche Waldwirtschaft

Zum „Tag des Waldes“ wurde das Staatswaldrevier Vicht im Landtag für seine herausragende Waldentwicklung ausgezeichnet. Präsident André Kuper überreichte gemeinsam mit Landesforstchef Daniel Hartmann den „NRW-Preis für vorbildliche Waldwirtschaft 2026“ der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) an Revierleiter Wolfgang Evertz. Das Revier liegt in den nördlichen Ausläufern der Eifel.

„Unsere Wälder sind unverzichtbar für Klima, Artenvielfalt und Lebensqualität. Sie prägen in vielen Regionen ein Stück Identität von Nordrhein-Westfalen. Das Staatswaldrevier Vicht steht beispielhaft für eine naturnahe, nachhaltige Bewirtschaftung, die Nutzen, Schutz und Erholung verbindet. Wolfgang Evertz hat diese Entwicklung über viele Jahre geprägt. Für die Menschen in Stolberg und der Region ist dieser Wald Erholungsraum und Heimat“, sagte der Präsident des Landtags, André Kuper.

Das 1.840 Hektar große Staatswaldrevier Vicht gehört zum Hürtgenwald, dessen Laubwaldbestände teilweise die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges überstanden haben. Ende der 1970er Jahre wählte die damalige Höhere Forstbehörde Rheinland das Revier für eine wegweisende, naturgemäße und kahlschlagsfreie Bewirtschaftung aus. Seit mehr als 25 Jahren betreut Wolfgang Evertz das Revier und hat die Umsetzung der verschiedenen Waldfunktionen mit fachlicher Expertise und lokaler Kenntnis entscheidend geprägt.

Mit der Auszeichnung würdigt die SDW jährlich herausragende Betriebe, die innovative und zukunftsorientierte Konzepte der Waldwirtschaft umsetzen.

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