Der Antrag der SPD-Fraktion erwecke den Eindruck, Westfalen-Lippe sei in der hausärztlichen Versorgung abgehängt, sagte Meral Thoms (Grüne). Diese „undifferenzierte Erzählung“ sei aber falsch und schüre unnötige Ängste. „Die klassische Arbeit in der Hausarztpraxis als Einzelkämpferin, als Einzelkämpfer ist für junge Ärztinnen und Ärzte nicht mehr attraktiv“, sagte Thoms. Gefragt seien vielmehr Modelle mit mehr Teamarbeit sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.