09.03.2026

PUA V setzt Aufklärung des Anschlags fort

Am Dienstag, 10. März 2026, setzt der Parlamentarische Untersuchungsausschuss „Terroranschlag vom 23.08.2024“ seine Beweisaufnahme mit der Vernehmung von drei Zeugen fort. Die 30. Sitzung befasst sich im Schwerpunkt mit den Grundlagen eines Krisenszenarios und der tatsächlichen Durchführung des Rettungseinsatzes im Anschluss an das Attentat.

Zur Aufarbeitung dieses Themenkomplexes hört der Ausschuss in einem ersten Schritt zwei Beamte des Ministeriums des Innern des Landes NRW (IM NRW), die dort für Brand- und Katastrophenschutz sowie für die Krisenvorsorge zuständig waren, sowie den Leiter der Feuerwehr- und Rettungswache Solingen.

Thomas Kutschaty, Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses V, erklärt hierzu:
„Damit Rettungskräfte in einer solchen Ausnahmesituation Menschenleben retten und Verletzungsfolgen möglichst gering halten können, braucht es eine optimale Vorbereitung und Organisation des Rettungseinsatzes. Von den am Tatabend im Bereitschaftsdienst tätigen Beamten der zuständigen Abteilungen des Innenministeriums sowie vom Leiter der Feuerwehr- und Rettungswache Solingen wollen wir erfahren, ob die Krisenpläne beim Anschlag anlässlich des Solinger Stadtfestes gegriffen haben. Außerdem soll geklärt werden, ob die logistischen und personellen Voraussetzungen für eine bestmögliche Versorgung der Opfer vor Ort vorlagen.“

Die Sitzung beginnt um 14 Uhr und findet in Raum E3 A02 statt.
Die Tagesordnung der Sitzung finden Sie hier.
 

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