28.01.2026

Blick auf soziale Herausforderungen

Begegnung und der Blick nach vorn prägten den Parlamentarischen Austausch der Freien Wohlfahrtspflege NRW im Landtag. Mehr als 150 Gäste nutzten die Gelegenheit, den Wechsel im Vorsitz der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände zu begleiten und über sozialpolitische Fragen zu sprechen.

Vizepräsident Rainer Schmeltzer eröffnete den Abend. Er würdigte die Arbeit der Verbände und hob ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor: „Die Freie Wohlfahrtspflege ist seit vielen Jahrzehnten dort präsent, wo Menschen Unterstützung brauchen. Ihre Arbeit lebt von Haltung, fachlicher Kompetenz und großem Engagement – auch von vielen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern. Besonders in herausfordernden Zeiten ist dieser verlässliche Einsatz ein wichtiges Fundament unserer Gesellschaft, weil er den sozialen Zusammenhalt stärkt. Die Verbände sind unverzichtbare Partner für unsere Demokratie.“

Im Mittelpunkt stand ein Podiumsgespräch, das drei Schwerpunkte setzte: die Würdigung der bisherigen Zusammenarbeit unter dem Vorsitz von Hartmut Krabs-Höhler (Deutsches Rotes Kreuz), die Vorstellung der neuen Vorsitzenden Kirsten Schwenke (Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe - Diakonie RWL ) sowie ein gemeinsamer Blick nach vorn. Dabei standen Perspektiven für die Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege im Fokus, zu denen sich auch Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, äußerte. 

Die Freie Wohlfahrtspflege NRW vereint sechs Spitzenverbände: die Arbeiterwohlfahrt (AWO), Caritas, Der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie sowie die Jüdischen Gemeinden. Gemeinsam engagieren sie sich im sozialen Leben und bieten Unterstützung für die Menschen vor Ort.

Die Fraktionen im Landtag NRW