22.01.2026

Ehrung für wissenschaftliche Spitzenleistungen

Exzellente Sportwissenschaft mit Bedeutung über den Sport hinaus: Der Präsident des Landtags, André Kuper, und die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, haben im Landtag den Landespreis Sportwissenschaft Nordrhein‑Westfalen 2026 und den Landesnachwuchspreis an fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen.

In seinem Grußwort hob Präsident André Kuper die Bedeutung des Sports für Gesellschaft und Demokratie hervor: „Sport verbindet Menschen – vom Breitensport bis zum Leistungssport, vom Verein bis in die Gesellschaft. In den Vereinen werden Demokratie und Ehrenamt gelebt. Genau wie in unserer Demokratie sind Werte wie Fairness, Zusammenhalt und Verantwortung die Grundlage für ein gutes Miteinander. Mit dem Landespreis ‚Sport und Wissenschaft‘ würdigen wir Persönlichkeiten, die mit ihrem Forschergeist und Engagement die Sportwissenschaft voranbringen und so das sportliche Leben und die Vereine in unserem Land stärken. Gleichzeitig zeigen wir, dass Nordrhein-Westfalen junge Forschung fördert, die wichtige Impulse für die Zukunft unseres Sports und damit auch unsere Gesellschaft liefert.“

Ausgezeichnet wurden Prof. Dr. Miriam Kehne und Prof. Dr. Petra Platen für herausragende Leistungen in den beiden Kategorien Sozial‑, Bildungs‑ und Kulturwissenschaften sowie Lebenswissenschaften. Der Landesnachwuchspreis Sportwissenschaft, der in diesem Jahr erstmals vergeben wurde, ging an Dr. Niklas Joisten und Dr. Lena Henning. Mit dem Landespreis für das Lebenswerk wurde Prof. (em.) Dr. Wolf‑Dietrich Brettschneider geehrt, der die sportbezogene Kindheits- und Jugendforschung maßgeblich geprägt hat.

Landtagspräsident André Kuper steht der Fachjury vor, die die Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt hat. Der Landespreis Sportwissenschaft Nordrhein‑Westfalen wird seit 2009 verliehen. Er ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert, der Nachwuchspreis mit jeweils 5.000 Euro. 

Die Fraktionen im Landtag NRW