Ein Höhepunkt des Abends war der Festvortrag „Heimat. Finden. – Chancen und Herausforderungen russlanddeutscher Kulturgeschichte“ von Kornelius Ens, Direktor des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. Er beleuchtete historische Entwicklungen, kulturelle Identitäten und aktuelle Perspektiven russlanddeutscher Communities.
In einer anschließenden Gesprächsrunde diskutierten Heike Mai-Lehni, Kulturreferentin der Landesgruppe NRW des Verbands der Siebenbürger Sachsen, sowie Wilhelm Mahn, stellvertretender Vorsitzender der Landsmannschaft der Pommern in NRW,
über unterschiedliche Facetten von Erinnerungskultur, Integration und kulturellem Erbe.
Der „Tag der neuen Heimat“ war 2006 vom Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen ins Leben gerufen worden, um die Leistungen der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler für das Land Nordrhein-Westfalen zu würdigen und die Erinnerung an ihre Geschichte und ihre Kultur wachzuhalten. Seit 2021 findet er im Landtag statt.