Der Delegation gehörten unter anderem Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb, Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen, an. Während des fünftägigen Aufenthalts traf André Kuper den israelischen Staatspräsidenten Jitzchak Herzog, zudem führte die Delegation unter anderem Gespräche in den palästinensischen Gebieten und in Yad Vashem.
„Meine Reise nach Israel und die Schicksale der Menschen auf beiden Seiten sind mir zu Herzen gegangen. In Tel Aviv habe ich auch Tom Franz kennengelernt, der als Mensch und mit Hilfe seiner Bekanntheit als Brückenbauer zwischen Deutschland und Israel wirkt. Gespräche wie diese machen die Realität von Angst, Angriffen und ständiger Bedrohung greifbar. Sie fördern aber auch Verständnis und zeigen, wie wertvoll menschliche Nähe und Solidarität sind“, sagte Präsident André Kuper.
Tom Franz leistete seinen Zivildienst in Israel in einem Krankenhaus und Pflegeheim für Holocaust-Überlebende. Als ausgebildeter Jurist arbeitete er zudem in Köln als Anwalt für Internationales Recht, bis er 2004 nach Israel auswanderte, zum Judentum konvertierte und seine Leidenschaft, das Kochen, zu seinem Beruf machte.