„Die Bundeswehr setzt sich seit 70 Jahren für den Schutz unserer Freiheit und Sicherheit ein. Angesichts der aktuellen Bedrohungen und des Krieges in Europa ist es unsere Aufgabe, die Verteidigungsfähigkeit so zu stärken, dass sie unsere Sicherheit gewährleistet: Wir müssen uns verteidigen können, damit wir uns nicht verteidigen müssen. Als Parlamentsarmee ist die Bundeswehr Garantin der Demokratie und eng mit ihr verbunden. Daher ist es uns wichtig, den Dialog mit den Soldatinnen und Soldaten zu vertiefen und ihren Einsatz für unser Land sichtbar zu machen“, betonte der Präsident des Landtags, André Kuper.
Die Abgeordneten tauschten sich mit den Soldatinnen und Soldaten über die aktuelle Sicherheitslage, die Herausforderungen einer modernen Bundeswehr und ihre Rolle in der Landesverteidigung aus. Auch die Attraktivität der Bundeswehr, Rekrutierung und technologische Entwicklungen wie der Einsatz und die Abwehr von Drohnen waren Thema.
Dass die Bundeswehr eine Parlamentsarmee ist, zeigte sich unter anderem beim Gelöbnis neuer Soldatinnen und Soldaten im September dieses Jahres. Es war das größte Gelöbnis dieses Jahres in der Bundesrepublik: Vor dem Landtagsgebäude in Düsseldorf leisteten mehr als 420 Rekrutinnen und Rekruten ihren feierlichen Fahneneid – ein Zeichen der Verbundenheit zwischen der Bundeswehr und der demokratischen Institutionen des Landes. „Das Gelöbnis vor dem Landtag zeigte: Die Verbindung von Bundeswehr und parlamentarischer Demokratie ist sehr eng. Es war ein Symbol für die Werte, für die unsere Soldatinnen und Soldaten täglich einstehen“, sagte André Kuper.