In diesem Jahr diskutieren sie über die Themen „kostenfreies Deutschlandticket für junge Menschen“ und „Einrichtung eines dauerhaften Jugendparlaments“. In Fraktions- und Ausschusssitzungen erarbeiten sie dazu Anträge, die am Samstag im Plenum zur Abstimmung gestellt werden.
André Kuper, Präsident des Landtags, begrüßt die jungen Abgeordneten und hebt die Bedeutung des Jugendlandtags hervor: „Der Jugendlandtag macht Demokratie erlebbar. Junge Menschen übernehmen Verantwortung, diskutieren miteinander und erfahren, dass Mitbestimmung nicht abstrakt ist, sondern konkret funktioniert. Denn der Jugendlandtag ist kein reines Planspiel. Die Beschlüsse, die die Jugendlichen fassen, werden dem Hauptausschuss des Landtags zugeleitet.“
Eine Umfrage unter den Teilnehmenden des letztjährigen Jugendlandtags zeigt, dass das politische Interesse junger Menschen durch die Teilnahme gestiegen ist. 80 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nach dem Planspiel ein sehr hohes Interesse für politische Themen haben. Auch das Demokratietraining, das den Jugendlandtag einleitet, wurde positiv bewertet. Mehr als 90 Prozent gaben an, interessante Einblicke in parlamentarische Prozesse erhalten zu haben.