28.10.2025

Austausch über Europa und Recht

Rechtsstaatlichkeit und deutsch-französische Freundschaft: Zwölf französische Anwaltsschülerinnen und -schüler des „Séminaire d'Allemagne“ haben heute den Landtag besucht. Präsident André Kuper sprach mit ihnen über die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und Frankreich und die Gewaltenteilung in den Demokratien.

Wie können junge Menschen grenzübergreifend in politischen und gesellschaftlichen Prozessen gefördert werden? Wie wichtig sind dabei Rechtsstaatlichkeit und gemeinsame europäische Werte? Der Präsident des Landtags, Präsident André Kuper, empfing die angehenden Anwältinnen und Anwälte aus Paris und betonte: „Der Austausch mit jungen Menschen in Europa fördert das gegenseitige Verständnis und das Vertrauen in die europäische Idee. In Zeiten globaler Herausforderungen brauchen wir den Dialog über gemeinsame Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Solidarität. Damit stärken wir unsere Demokratien.“

Anschließend tauschten sich die Anwaltsschülerinnen und -schüler mit den Mitgliedern der Parlamentariergruppe NRW-Frankreich aus. Der mehrtägige Aufenthalt umfasst unter anderem Besuche in Rechtsanwaltskanzleien in Düsseldorf und Treffen mit dem Minister der Justiz, Dr. Benjamin Limbach, und mit dem französischen Generalkonsul und Leiter des Institut français d'Allemagne, Etienne Sur. 

Frankreich und Deutschland sind seit Ende des zweiten Weltkrieges eng verbunden. Unter anderem wird seit 2003 der deutsch-französische Tag gefeiert. Frankreich ist besonders für Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Partner. Es existieren rund 450 Schul- und 250 Städtepartnerschaften. Zudem gibt es in Nordrhein-Westfalen weitere Rechtsprojekte, wie der deutsch-französische Studienkurs, den die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf anbietet.

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