Ende Oktober reist er mit einer nordrhein-westfälischen Delegation nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete, um seine Solidarität mit der israelischen Bevölkerung und den Menschen in den Palästinensergebieten auszudrücken.
Im Landtag Nordrhein-Westfalen hängt seit November 2023 ein Banner mit der Aufschrift „Bring them home now“ in den Farben der israelischen Flagge. Es war in Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinde Düsseldorf entstanden. Noch in dieser Woche soll das Großplakat abgenommen und der Stiftung Haus der Geschichte NRW übergeben werden.
André Kuper betont: „Der heutige Tag ist ein historischer Moment: Die noch lebenden Geiseln der Hamas kehren zurück zu ihren Familien nach Israel. Mit diesem Tag endet hoffentlich auch der schreckliche Krieg im Nahen Osten, der mit dem Angriff der Terroristen der Hamas am 7. Oktober 2023 begann. Der Landtag Nordrhein-Westfalen stand in dieser Zeit und steht immer an der Seite Israels und an der Seite der vom Krieg betroffenen palästinensischen Zivilbevölkerung. Der aktuelle Waffenstillstand muss der Startpunkt weiterer Gespräche für einen echten Frieden in der Region sein.“
Ende Oktober besucht der Präsident des Landtags auf Einladung des Botschafters Israel und die Palästinensischen Gebiete: Geplant sind neben politischen Gesprächen ein Besuch der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem und ein Gedenken auf dem Gelände des Nova-Festival Gedenkortes am Rande des Gazastreifens. Begleitet wird der Präsident des Landtags von Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb, Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs NRW, Abraham Lehrer – Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Stefan Klett, Präsident des Landessportbunds NRW, Sylvia Löhrmann, Beauftragte des Landes für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur sowie Dr. Adelheid Ruck-Schröder, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen.
In den politischen Gesprächen in Tel Aviv, Jerusalem und Ramallah tauscht sich die Delegation mit Vertretern des israelischen Staates und der Zivilgesellschaft sowie mit Gesprächspartnern in den Palästinensischen Gebieten aus. Dazu gehören auch Gespräche mit Sportlerinnen und Sportlern, Mitgliedern des Invictus-Teams Israels und weiteren Invalidinnen und Invaliden sowie Freiwilligen im Friedensdienst.