01.09.2025

Israelstiftung ehrt Daniel Lörcher im Landtag

Bewegende Worte und Ovationen: Die Israelstiftung Deutschland hat im Plenarsaal des Landtags den Zukunftspreis an Daniel Lörcher verliehen. Mit dem Preis würdigt die Stiftung sein langjähriges Engagement bei Borussia Dortmund und im Verein „what matters“ gegen Antisemitismus und für die Pflege der Beziehungen zu Israel.

Der Präsident des Landtags, André Kuper, eröffnete die Preisverleihung gemeinsam mit der Vorsitzenden des Vorstands der Israelstiftung, Gabriele Nitsch. Er betonte: „Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und die Verantwortung gegenüber dem jüdischen Leben in Deutschland gehören untrennbar zu unserer Demokratie. Wir müssen jeder Form von Antisemitismus und Rassismus entschieden entgegentreten. Mit Daniel Lörcher zeichnet die Israelstiftung einen Preisträger aus, der seit vielen Jahren genau dafür einsteht. Er verbindet Leidenschaft für den Fußball mit einer klaren Haltung gegen Menschenfeindlichkeit. Durch Bildungsreisen, Erinnerungsprojekte und Begegnungen lernen junge Menschen, Vorurteile zu hinterfragen und Brücken zu bauen. Dieses Engagement ist vorbildlich.“

Die Laudatio hielt Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund. Sylvia Löhrmann, Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, moderierte eine Podiumsdiskussion mit Preisträger Daniel Lörcher, Alon Meyer (Präsident des jüdischen Sportverbandes Makkabi Deutschland) und Victoria Hindelang (Deutsche Fußball Liga) zum Thema „Mehr als 90 Minuten – Herausforderungen, Chancen und Möglichkeiten der Erinnerungs- und Bildungsarbeit im Sport. Was ist zu tun?“ Zu den Gästen der Verleihung zählten auch Ron Prosor, Botschafter des Staates Israel in Berlin und Ayelet Epstein, Überlebende des Kibbuz Kfar Az vom 7. Oktober 2023. 

Preisträger Daniel Lörcher ist Gründer und Geschäftsführer des Vereins what matters. Viele Jahre arbeitete er bei Borussia Dortmund, zuletzt als Leiter der Abteilung Corporate Responsibility. Dort verantwortete er die Antidiskriminierungsarbeit, die Weiterentwicklung der BVB-Stiftung „leuchte auf“ sowie das Nachhaltigkeitsmanagement. Bereits 2011 initiierte er eine erste Bildungsreise für BVB-Fans in die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und hat seither zahlreiche Projekte für Fans, Mitarbeitende und Sponsoren des BVB sowie für die Deutsche Fußball Liga und die DFB-Kulturstiftung umgesetzt.

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