25.07.2025

Immer mehr junge Menschen besuchen das Parlament

Demokratie erleben heißt, Demokratie besser zu verstehen. In den ersten sechs Monaten des neuen Jahres haben knapp 25.000 Schülerinnen und Schüler den Landtag besucht. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es rund 18.000 Jugendliche. In speziellen Besuchsprogrammen lernen sie den Landtag und die Landespolitik kennen und treten selbst ans Redepult.

Der Präsident des Landtags, André Kuper, und seine Stellvertreter besuchen außerdem regelmäßig Schulen im ganzen Land. Bei „Landtag macht Schule“ gehen sie in den Austausch mit den Schülerinnen und Schülern und bringen die Wanderausstellungen des Landtags mit. Das Programm wird sowohl für weiterführende Schulen als auch für Grundschulen angeboten. Bis Ende Juni 2025 haben der Präsident und seine Vertreter 53 Schulen besucht. Im Vorjahr waren es 21 zu diesem Zeitpunkt. 

„Der persönliche Austausch mit Schülerinnen und Schülern ist ein zentraler Baustein für eine lebendige und zukunftsfähige Demokratie. Jeder Besuch im Landtag, jedes Gespräch in der Schule schafft Nähe, Verständnis und den Mut, selbst Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen die direkten Demokratiekontakte in Zukunft weiter steigern“, betont André Kuper, Präsident des Landtags.

Insgesamt waren in der ersten Jahreshälfte 36.000 Besucherinnen und Besucher im Landtag. Im Vorjahreszeitraum waren es 31.000 Menschen. 

Im parlamentarischen Halbjahr stehen bis zum 15. Juli 14 Sitzungen, 266 Tagesordnungspunkte und 19 beschlossene Gesetze in der Statistik. Insgesamt wurde knapp 122 Stunden im Plenum beraten und debattiert. Die Abgeordneten und Fraktionen haben dabei 1104 kleine Anfragen, vier große und acht mündliche Anfragen an die Landesregierung gestellt.

Insgesamt gab es 238 Ausschusssitzungen. Davon waren 46 Parlamentarische Untersuchungsausschüsse. 60 Anhörungen haben stattgefunden, davon sieben Anhörungen von Enquetekommissionen. 

Die Fraktionen im Landtag NRW