Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Griechenland sowie die Bedeutung des kulturellen und wirtschaftlichen Austauschs.
Rainer Schmeltzer sagte: „Die griechische Gemeinschaft hat unser Land mit ihrer Kultur, ihrer Arbeit und ihrem Engagement bereichert. Darüber hinaus verbindet uns das gemeinsame Bekenntnis zur Demokratie – einer Errungenschaft, die in Griechenland ihren Ursprung hat und unsere Gesellschaften prägt. Gerade auch die seit Mitte der 1990er Jahre gewachsenen Städtepartnerschaften zwischen Griechenland und Nordrhein-Westfalen stärken die enge und vertraute Zusammenarbeit.“
Die Bedeutung Nordrhein-Westfalens für die griechische Gemeinschaft in Deutschland ist historisch begründet. Griechische Gastarbeiter halfen in den 1950er Jahre beim Wiederaufbau Deutschlands und unterstützten den wirtschaftlichen Aufschwung. 140.000 Menschen mit griechischen Wurzeln leben in Nordrhein-Westfalen. Damit bilden sie die größte griechische Gemeinde außerhalb Griechenlands in Europa.
Alexandros Papaioannou war vor seiner Tätigkeit als Botschafter der Hellenischen Republik Sprecher des griechischen Außenministeriums und bekleidete diplomatische Ämter in Genf, Rom, Moskau und bei der NATO.