Vor 20 Jahren, am 1. Mai 2004, erlebte die Europäische Union mit der Aufnahme von gleich zehn Ländern einen historischen Moment. Denn neben Malta und Zypern waren das acht Staaten aus Ost- und Südosteuropa: Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die Zahl der Mitgliedsstaaten stieg über Nacht von 15 auf 25. Europa war eng zusammengerückt.
„Die Erweiterung der Europäischen Union war ein starkes Signal für Frieden in Europa. Die Beitritte stärkten Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine bedroht diese europäischen Werte und die EU als Stabilisator für Frieden und Wohlstand. Er macht aber auch deutlich, dass die europäische Familie füreinander einsteht“, sagte der Präsident des Landtags, André Kuper.
Gemeinsam mit dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes NRW und Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, begrüßte er rund 150 Gäste. Darunter auch die Generalkonsulinnen und Generalkonsuln der zehn eingetretenen Länder. Zum Programm gehörten Impulsvorträge von vier „Jugendbotschaftern“ aus den Beitrittsländern und Gespräche mit Schülerinnen und Schülern über die Zukunft Europas.