28.11.2023

„Landtag lokal“ in der Nordeifel

Der Landtag ist mit den Bürgerinnen und Bürgern in Monschau ins Gespräch gekommen. Der Präsident des Landtags, André Kuper, informierte gemeinsam mit dem Präsidium beim ganztägigem Programm "Landtag lokal" über die Arbeit des Parlaments und kam mit Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern ins Gespräch, darunter die Freiwillige Feuerwehr, Zukunftswerkstatt und das Café International.

„Dort, wo sich Bürgerinnen und Bürger im Alltag begegnen, wo sie zusammenleben und die Stadtgesellschaft mitgestalten, liegen die starken Wurzeln unserer Demokratie. Der Landtag geht auf die Menschen vor Ort zu und bestärkt die Menschen, die sich in ihrer Heimat engagieren. Landespolitik entsteht im direkten Austausch der Abgeordneten mit den Menschen unseres Landes. Die Entscheidungen des Landtags prägen unseren Alltag, wenn es um Schulen, Kitas, Polizei, oder die Umwelt geht“, sagt der Präsident des Landtags, André Kuper. Gemeinsam mit Vizepräsident Rainer Schmeltzer, Vizepräsidentin Berivan Aymaz und Vizepräsident Christof Rasche reist er bei „Landtag Lokal“ in die Regionen Nordrhein-Westfalens. 

Das Programm in Monschau in startete mit Schulbesuchen des Präsidiums: Bei „Präsidium macht Schule“ und „Landtag macht Grundschule“ werden Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen angesprochen. In der Bischöflichen Mädchenrealschule St. Ursula, in der Katholischen Grundschule Höfen-Mützenich sowie in der Gemeinschaftsgrundschule Konzen beantworteten die Mitglieder des Präsidiums Fragen zur aktuellen Politik, zur Funktionsweise der Demokratie und zu ihrer Arbeit im Landtag. In interaktiven Ausstellungen informierte der Landtag über seine Arbeit. 

Nach einem Austausch mit der Bürgermeisterin sowie der Verwaltung der Stadt stand ab dem Nachmittag das Ehrenamt im Mittelpunkt des Tagesprogramms. 

Zu den Besuchsprogrammen und Veranstaltungen des Landtags kommen jährlich mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher in das Parlament in Düsseldorf. „Landtag macht Schule“ ist ein erfolgreiches Programm, bei denen das Präsidium in den Schulen im Land mit mehr als 50.000 Kindern und Jugendlichen in ihrer Heimat ins Gespräch kommt. Mit „Landtag lokal – Demokratie vor Ort“ stärkt das Landtagspräsidium die Präsenz des Parlaments in Nordrhein-Westfalen und nimmt Impulse aus der Gesellschaft für die Arbeit der Abgeordneten auf. 

Die Integration von geflüchteten Menschen in unsere Demokratie ist seit einigen Jahren ein Programm des Landtags. Bei der Demokratieschule erleben Migrantinnen und Migranten das Parlament, erhalten Informationen über den Aufbau von Staat und Gesellschaft und tauschen sich über die Rechte und Pflichten in der Demokratie aus. In Monschau sprach das Präsidium mit Aktivern des Café International, die sich seit 30 Jahren für geflüchtete Menschen engagieren. Zuvor schilderte die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehr und der Zukunftswerkstatt ihre Tätigkeiten und Herausforderungen in der Ausübung ihres Ehrenamtes. 

„Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler sind die guten Seelen der Gesellschaft und Stützen der Demokratie. Wir leben in einer Zeit, in der unsere parlamentarische Demokratie und ihre Werte von innen und von außen angegriffen werden. Als Demokratinnen und Demokraten müssen wir diesen Angriffen die starke Botschaft des Zusammenhalts entgegen halten – dort, wo Demokratie wächst und gedeiht: in unseren Familien und Freundeskreisen, vor unseren Haustüren und in unserer Nachbarschaft an“, sagt Landtagspräsident André Kuper. 

„Landtag Lokal“ startete in den Wahlkreisen der Präsidiumsmitglieder und besuchte bisher die Städte Köln, Erwitte, Lünen, Höxter (mit Landesgartenschau), Werdohl und Schloß Holte-Stukenbrock. Der Besuch in Monschau ist der letzte Termin der Veranstaltungsreihe in diesem Jahr. „Landtag lokal“ wird 2024 fortgesetzt. Für das kommende Jahr können sich Städte und Gemeinden für das Besuchsprogramm bewerben: landtag-lokal@landtag.nrw.de . 

 

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