Unter dem diesjährigen Motto „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“ verteilen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht in ganz Nordrhein-Westfalen. Sie wollen damit ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen.
„Ich danke euch, dass ihr euch mit dem Licht auf den Weg gemacht habt und von Kerze zu Kerze, von Mensch zu Mensch, ein Friedensnetz knüpft. Das Friedenslicht ist auch nach 35 Jahren ein starkes Zeichen: Es ist ein Symbol der Sehnsucht nach Frieden, die tief in uns steckt. Und es ist auch in diesem Jahr der Pandemie ein Zeichen der Hoffnung“, sagte der Präsident des Landtags, André Kuper. Neben dem Licht wurde von den Pfadfindern auch ein rotes Segensband überreicht: „Wir wollen so ein Friedensnetz knüpfen“, sagte Ralf Jakubowski, Vorstand des Rings Deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände Nordrhein-Westfalen.
Das Friedenslicht wird in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet und in einer zentralen Aussendungsfeier am 3. Advent traditionell in Wien an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus verschiedenen europäischen Ländern übergeben. Mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern in vielen Städten und Regionen Deutschlands brennt das Licht aus Bethlehem jedes Jahr in vielen Haushalten, Kirchen, Institutionen und Unternehmen.