Bürgerinnen und Bürger diskutieren über Europas Zukunft
Auf Einladung des Landtags haben Bürgerinnen und Bürger unter anderem mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Mitgliedern des Landtags sowie einem Vertreter der Europäischen Kommission und einer Vertreterin der Jungen Europäischen Föderalisten darüber diskutiert, wie sie sich Europa in der Zukunft vorstellen.
André Kuper, Präsident des Landtags, und Vizepräsidentin Angela Freimuth eröffneten den Dialog. Unter den Gästen im Plenarsaal waren viele junge Menschen und zahlreiche Abgeordnete des Landtags. Zudem hatten sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer online zugeschaltet.
„Die Europäische Union ist seit vielen Jahren Garant von Frieden, Freiheit und Wohlstand. Das wissen wir. Sie ist aber auch Teil der Lösung aktueller Krisen und Herausforderungen, die und alle betreffen: Die existenziellen Aufgaben in der Klima- und Energiepolitik, der Verkehrspolitik oder die dringend zu beantwortenden Fragen in der europäischen Flüchtlings- und Migrationspolitik können wir nicht nur einzelstaatlich, sondern durch ein starkes Miteinander von Staaten und Regionen in Europa bewältigen. Dazu möchten wir die Meinungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger hören und in Richtung EU weitergeben. Ich rufe Sie auf: Sagen Sie der EU Ihre Meinung zur Lösung der Probleme der Zukunft“, sagte André Kuper.
01von06
Viele junge Menschen beteiligten sich am EU-Bürgerdialog.
André Kuper, Präsident des Landtags, Moderatorin Sara Bildau, Axel Voss MdEP, Kai Tullius, Europäische Kommission, und Sebastian Watermeier MdL (v.l.).
In Gesprächsrunden ging es um die konkreten Themen „Europäische Mobilitätspolitik für NRW“, „Die Rolle der EU in der Welt“ sowie „Demokratie und Bürgernähe in der EU“. Es diskutierten mit: Oliver Krauß MdL, Johannes Remmel MdL, Kai Tullius, Europäische Kommission, Angela Freimuth MdL, Axel Voss MdEP, Sebastian Watermeier MdL, Daniel Freund MdEP, Sebastian Watermeier MdL und Leonie Martin, Vorsitzende JEF Europe.
Die Ergebnisse des Bürgerdialogs fließen ein in die „Konferenz zur Zukunft Europas“. Sie ist im Mai 2021 gestartet und soll im Frühjahr 2022 Empfehlungen zur Reform der Europäischen Union vorlegen.