Zu Gast waren das Präsidium des Landtags mit den Vizepräsidentinnen Carina Gödecke und Angela Freimuth sowie Vizepräsident Oliver Keymis. Zahlreiche Abgeordnete des Landtags, die Vorsitzenden der Fraktionen im Landtag sowie Mitglieder der Landesregierung waren auf der Rennbahn ebenso dabei wie frühere Landtagspräsidenten.
Der Staatspräsident der Republik Ghana, Nana Akufo-Addo, hob in seiner Rede die enge und langjährige Partnerschaft von Nordrhein-Westfalen und seinem Land hervor. Die britische Regierung war beim Festakt durch Greg Hands, Staatsminister für Handelspolitik, vertreten.
Mit der sogenannten „Operation Marriage” legten die Briten den nördlichen Teil der preußischen Rheinprovinz mit den Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln sowie der preußischen Provinz Westfalen zusammen. 1947 kam die Region Lippe hinzu.
Der Präsident des Landtags, André Kuper, wies auf die besondere Zeit hin, in die dieses Jubiläum fällt: „Wir sind auch jetzt mit den Gedanken bei den Menschen, die mit den Folgen der Unwetterkatastrophe zu kämpfen haben. Die Corona-Lage verlangt nach wie vor unsere ganze Aufmerksamkeit. Und das Schicksal Afghanistans und seiner Menschen treibt uns um.“ Er dankte den Briten, die Nordrhein-Westfalen und auch den Landtag gegründet haben: „Durch das beherzte und weitsichtige Handeln Großbritanniens kamen wir nach Jahren der grausamen Diktatur zur Demokratie. Diese Demokratie hat unser Land nach innen wie nach außen stark gemacht. Sie hat die Menschen und ihre Rechte in den Fokus gerückt. Und die Demokratie war und ist die Grundlage für wirtschaftliche Stärke verbunden mit sozialer Gerechtigkeit, Bildung und Kultur ökologisches Bewusstsein.“