Das Parlament würdigte auch Leistung der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Dazu waren Vertreterinnen und Vertreter unter anderem von Hilfs-, Rettungs- und Sozialdiensten und der Bundeswehr in den Landtag gekommen.
André Kuper, Präsident des Landtags, sagte zu Beginn: „Die Unwetter in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen brachten unvorstellbares Leid und unvorstellbare Verwüstungen: Menschen verloren nicht nur ihr Hab und Gut innerhalb weniger Stunden, viele Menschen verloren in dieser Katastrophe auch ihr Leben. Darunter sind auch vier Feuerwehrleute, die vor Ort waren, um Leben zu retten. Wir fühlen mit den Angehörigen und Familien, mit den Freunden und Bekannten der Verstorbenen. Wir sind in Trauer mit Ihnen verbunden. Und die Bilder und Berichte der Zerstörungen und Verwüstungen machen uns immer noch fassungslos.“
Dass es nicht noch mehr Opfern gibt und dass die Aufräumarbeiten vorangehen, sei den Helferinnen und Helfern und Organisationen zu verdanken: „Viele Menschen konnten in Sicherheit gebracht werden. Rettungskräfte, Hilfsdienste, Landwirte, Handwerker, kommunale Krisenstäbe und unsere Bundeswehr arbeiten unermüdlich und bis zur Erschöpfung – auch in dieser Stunde und darüber hinaus.“

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sprach die vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer bei der Sondersitzung des Landtags an.
Er dankte dem Generalkonsul der Republik Polen, Jakub Wawrzyniak, für Hilfslieferungen seines Landes und betonte den Zusammenhalt in der Krise: „Die ehrenamtliche und hauptamtliche Hilfe der vergangenen knapp vier Wochen hat uns alle tief beeindruckt. Menschen aus allen Teilen des Landes spenden, unzählige Freiwillige helfen mit, Schutt- und Sperrmüllberge abzutragen und den Wiederaufbau vorzubereiten. Diese Solidarität und Hilfe zeigt, dass das Miteinander in unserem Land groß ist. Das macht Mut.“
Der Parlamentspräsident wandte sich an die Betroffenen der Katastrophe und sagte: „Die Aufarbeitung der Ursachen und Folgen der Katastrophe hat begonnen und wird weiter die Arbeit des Landtags begleiten. Wir werden Ihnen helfen. Sie sind nicht allein!“
Im Landtag vertreten waren Vertreterinnen und Vertreter von Bundeswehr, THW, DLRG, Malteser Hilfsdienst, DRK, Johanniter-Unfallhilfe, I.S.A.R Stiftung, AWO, Caritas, Arbeitersamariterbund, Paritätischem Wohlfahrtsverband, des Hotel- und Gaststättenverband, Kommunalen Spitzenverbänden, des Handwerks, der Landwirtschaft und der Religionsgemeinschaften.
Im Parlamentsgebäude liegt als Zeichen der Anteilnahme ein Gedenkbuch für die Opfer der Unwetterkatastrophe aus, in das sich neben Abgeordneten auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger eingetragen haben.
Foto: Volker Hartmann