Das Treffen im Landesparlament stand auch unter dem Vorzeichen zweier Gedenktage: Die USA begehen den Gedenktag an das Ende der Sklaverei als Nationalen Feiertag. Am Sonntag verzeichnet der UN-Kalender das Gedenken für die weltweiten Opfer von Flucht und Vertreibung. Dieser Tag hat in Deutschland aufgrund der Flucht und Vertreibung der deutschen Zivilbevölkerung zum Kriegsende eine besondere Bedeutung. Ein weiteres Thema des Gespräches war die geplante Gedenkstätte Stalag 326 in Schloß Holte Stukenbrock. Stalag 326 war eines der größten Kriegsgefangenenlager auf dem Gebiet des Deutschen Reiches und war am 2. April 1945 von US-amerikanischen Soldaten befreit worden.
Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagte: „Mit Fiona Evans verlässt uns eine Freundin Nordrhein-Westfalens, die uns auch hier im Parlament ans Herz gewachsen ist. Ihre Zeit hier in Düsseldorf war geprägt von einem immer guten Austausch auch in politisch lebhaften Zeiten. Die aktuellen Gedenktage unserer Länder erinnern uns, dass Demokratien es schaffen, sich im Spiegel ihrer Geschichte zu verstehen.“

Auf Wiedersehen im Landtag: Generalkonsulin Fiona Evans und Parlamentspräsident André Kuper.
Fiona Evans hatte im August 2018 ihre Aufgabe als Generalkonsulin in Düsseldorf übernommen. Die Generalkonsulin verabschiedete sich in dieser Woche auch persönlich von der Parlamentariergruppe USA des Landtags und deren Vorsitzender Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth. In den vergangenen Jahren hatte sie auch einen intensiven Kontakt zu den Abgeordneten gepflegt.