Die Ausstellung zeigt Plakate von Künstlerinnen und Künstlern aus den Visegrád-Staaten Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn (V4). Sie sind das Ergebnis eines Wettbewerbs anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Gruppe. Die Plakate spiegeln die kulturelle Vielfalt, die Werte und die gemeinsame Geschichte des Bündnisses wider. Zudem greifen sie den Grundgedanken der Europäischen Union auf: ein friedliches Miteinander und gemeinsames Handeln.
„Die Erklärung von Visegrád im Jahr 1991 war ein deutliches Bekenntnis zu einem demokratischen Miteinander in einem friedlichen, freiheitlichen und geeinten Europa. Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn wurden Teile der europäischen Familie, mit denen Nordrhein-Westfalen politische, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen pflegt. Es zeigt den Stellenwert unseres intensiven und persönlichen Austausches, dass die Gruppe ihr Jubiläum auch im Landtag von Nordrhein-Westfalen feiert.Es erinnert uns daran, uns weiter mit ganzer Kraft für eine gemeinsame und friedliche Zukunft in der Europäischen Union einzusetzen“, sagt der Präsident des Landtags, André Kuper, der auch Vorsitzender der Parlamentariergruppe Polen, Mittel- und Osteuropa, Baltikum ist.
Hintergrund:
Im ungarischen Visegrád wurde am 15. Februar 1991 von den damaligen Gründerstaaten Polen, Ungarn und Tschechoslowakei eine enge Zusammenarbeit untereinander sowie mit der Europäischen Gemeinschaft beschlossen. Nach der Auflösung der Tschechoslowakei 1993 wurden die neuen Staaten Slowakei und Tschechien in die Visegrád-Gruppe aufgenommen. Der Beitritt der vier Staaten in die EU erfolgte 2004. Bei einem Treffen der V4 im November 1998 beschlossen die Regierungen die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit in Form von regelmäßigen Treffen. Jedes Jahr übernimmt ein anderes Mitgliedsland die Präsidentschaft. Polen hat noch bis zum 30. Juni 2021 den V4-Gruppenvorsitz.
Das Video zur Ausstellung finden Sie hier.