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Neuer Japanischer Generalkonsul zu Gast im Landtag NRW

16.09.2020 / Aus dem „Land der aufgehenden Sonne“ an den Rhein: Der Präsident des Landtags, André Kuper, hat heute den Generalkonsul Japans, Kiminori Iwama, zu seinem offiziellen Antrittsbesuch empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die bilateralen Beziehungen beider Länder und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger. Nordrhein-Westfalen zählt für Japan gesellschaftlich und wirtschaftlich zu den wichtigsten Standorten Europas.

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Mit dem nötigen Abstand, aber dennoch herzlich begrüßten sich Landtagspräsident Kuper (l.). und Generalkonsul Iwama (r.).
 

Generalkonsul Kiminori Iwama vertritt sein Land seit Januar in Düsseldorf, wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie hatte sich sein Besuch im NRW-Landesparlament verzögert. Umso mehr freuten sich Landtagspräsident André Kuper und sein japanischer Gast, dass sie sich nun gemeinsam unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln in einem ebenso ausführlichen wie intensiven Gespräch über die nordrhein-westfälisch-japanischen Beziehungen, die Folgen der Corona-Pandemie und den neuen japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga austauschen konnten.

„Mehr als sechs Jahrzehnte pflegen Nordrhein-Westfalen und Japan enge Kontakte im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich, vor allem wirtschaftlich haben sich diese Beziehungen in der Vergangenheit zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Das Ergebnis sind Freundschaften, Kooperationen und Innovationen, die besonders in schweren Zeiten wie diesen wichtig sind, um die Krise gemeinsam zu überstehen und die Verbundenheit zueinander auch zukünftig intensivieren und auszubauen zu können“, machte Landtagspräsident Kuper deutlich.

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Unter den Augen von Landtagspräsident André Kuper trug sich Generalkonsul Kiminori Iwama mit einer Widmung im Gästebuch des Landtags ein.

Zuletzt war Generalkonsul Iwama als Protokollchef im japanischen Außenministerium in Tokio tätig, um dort unter anderem die Abdankung und die Inthronisierung Seiner Majestät des Kaisers von Japan zu organisieren.

Hintergrund: Knapp 10.500 Japanerinnen und Japaner - das ist ein Drittel der japanischen Bevölkerung in ganz Deutschland - leben in Nordrhein-Westfalen, mehr als 7.700 davon allein in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Über 600 Firmen aus Japan haben sich an Rhein und Ruhr angesiedelt, zudem bestehen über 100 Kooperationen zwischen Hochschulen beider Länder.

Fotos: bs
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