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Parlamentarischer Abend der Lebenshilfe

26.11.2019 / Mehr als 100 Gäste haben sich beim Parlamentarischen Abend der Lebenshilfe mit den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen beschäftigt. Der Präsident des Landtags, André Kuper, Vizepräsidentin Carina Gödecke und der Landesvorsitzende der Lebenshilfe, Prof. Dr. Gerd Ascheid, begrüßten auch viele Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter von Einrichtungen der Lebenshilfe.

Der Abend begann mit dem bewegenden Theaterstück „Vergiss mein nicht“ der Theaterwerkstatt Haldern bei Rees am Niederrhein. Es erinnerte an die unzähligen namenlosen Opfer der Nazi-Euthanasie im Zweiten Weltkrieg und der Flüchtlinge im heutigen Mittelmeer.

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Die Theaterwerkstatt Haldern.

Im Anschluss moderierte Manni Breuckmann, Botschafter der Lebenshilfe, Gespräche über Teilhabe an der Gesellschaft mit den Selbstvertretern Vanessa Koselowski, Vorsitzende Lebenshilfe Rat NRW, und Max Haberland, Vorstandsmitglied Lebenshilfe Aachen. Die Vertretung der eigenen Interessen spielt eine große Rolle bei der Lebenshilfe, entsprechend des Mottos „Teilhabe statt Ausgrenzung“.

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Landtagspräsident André Kuper (l.), Vizepräsidentin Carina Gödecke, Lebenshilfe-Botschafter Manni Breuckamnn (2.v.l.) und der Landesvorsitzende Prof. Dr. Gerd Ascheid, begrüßten die Gäste des Parlamentarischen Abends.

„Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen macht sich dafür stark, dass wir auf die leisen Stimmen unserer Gesellschaft hören. Dabei hilft sie ihnen, sich und ihre Bedürfnisse deutlich zu artikulieren. Die Initiative, mit den Orts- und Kreisverbänden ein Parlament der Lebenshilfe Räte NRW zu schaffen, setzt ein Zeichen für die demokratische Beteiligung und die Vertretung eigener Interessen.

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Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen hat 22.000 Mitglieder und ist mit ihren 76 Vereinigungen in nahezu jeder Stadt und jedem Landkreis in Nordrhein-Westfalen vertreten. Die Selbsthilfe-Vereinigung für Menschen mit geistiger Behinderung, Eltern und Angehörige, wurde 1964 als Landesverband gegründet. Weitere Informationen zur Lebenshilfe finden Sie hier.

Fotos: Wilfried Meyer
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