Landtag Nordrhein-Westfalen
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Fünf Fragen an die Abgeordnete  Hannelore Kraft

Vita
Fraktionszugehörigkeit SPD
Beruf Diplom-Ökonomin, Ministerpräsidentin a.D.
Geburtstag 12.06.1961
Internet www.hannelore-kraft.de
Postanschrift Postfach 101143
Platz des Landtags 1
40002 Düsseldorf
Wahlkreis/Landesliste Mülheim I

Weitere Informationen finden Sie hier

 

1. Wie sind Sie in die Politik gekommen?
Ich bin in die Politik gekommen, weil mich viele Sachen geärgert haben. Bevor ich Politikerin wurde, war ich Unternehmensberaterin, hatte ein kleines Kind und bekam keinen Kitaplatz.  Da ich zu der Zeit auch  in europäischen Netzwerken arbeitete, sah ich, dass die Kinderbetreuung in Europa vielfach besser lief als bei uns.
Darüber hinaus war ich auch Betriebsratsvorsitzende im Unternehmen. Dort habe ich gesehen, dass es immer mehr Menschen schlechter ging. Dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Ich war mir sicher, dass man dagegen etwas tun muss.
Deshalb bin ich 1994 in die SPD eingetreten, die gerade eine bittere Niederlage bei den Kommunalwahlen erlitten hatte. Die  SPD stand mir grundsätzlich schon immer nahe. Sie verkörperte für mich soziale Gerechtigkeit, gesellschaftliche Durchlässigkeit und auch die eigene Chance zu studieren. Ich wollte etwas zurückgeben und hoffte, dass die Partei mich gebrauchen könnte.

 

2. Was sind Ihre politischen Grundsätze?

Für mich gilt der Grundsatz "Politik mit Herz und Verstand für die Menschen in Nordrhein-Westfalen". Danach richte ich mein politisches Handeln aus.

Gerne möchte ich dies an einem Beispiel festmachen: Mir liegen u. a. besonders unsere Kinder und Jugendlichen am Herzen. Ich möchte, dass jedem Kind in NRW alle Wege offen stehen. Der Weg darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Deshalb dürfen wir uns nicht erst dann um sie kümmern, wenn sie in eine Notlage geraten sind, sondern müssen so früh wie möglich dafür sorgen, dass sie erst gar nicht in Not geraten. Deshalb habe ich das Projekt „Kein Kind zurücklassen!“ ins Leben gerufen. Hier werden seit Anfang 2012 Städte und Kreise dabei unterstützt, kommunale Präventionsketten aufzubauen. Ich bin mir sicher, diese Art der Vorbeugung lohnt sich und hilft, spätere Reparaturleistungen zu vermeiden.

 

3. Was schätzen Sie besonders an NRW?

Die Menschen, die in unserem Land leben - ihre Offenheit, ihre Toleranz und Vielfältigkeit.  

Innerhalb unserer Gesellschaft gibt es ein starkes "Wir-Gefühl" - Wir in Nordrhein-Westfalen, wir halten zusammen!

Deshalb bin ich stolz auf die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Sie haben das Herz auf dem rechten Fleck.

 

4. Welcher Erfolg ist Ihnen besonders wichtig?

Für mich persönlich ist es ein Erfolg, wenn ich etwas dazu beitragen kann, dass das Leben in unserem Land menschlicher und gerechter wird.

Deshalb bin ich gerne Abgeordnete. Viele Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis kommen mit ihren Anliegen zu mir. Erfolg ist hier vielleicht das falsche Wort, aber es gibt mir ein gutes Gefühl, wenn ich diesen Menschen ganz konkret bei der Lösung ihrer Probleme helfen kann.

 

5. Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Meine wenige Freizeit, die ich habe, verbringe ich gerne mit meiner Familie. Ich liebe ausgiebige Spaziergänge mit unserem Hund.

Darüber hinaus ist es für mich wichtig, den Kontakt zu Freunden zu halten. Wir treffen uns deshalb regelmäßig in gemütlicher Runde zu "Spieleabenden".

Und was natürlich auch nicht zu kurz kommen darf, ist die Bewegung. Sofern es meine Termine zulassen, versuche ich, mindestens 1 bis 2 Mal in der Woche Sport zu treiben.

 

Beiträge in alleiniger Verantwortung der/des Abgeordneten

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