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Anhörung zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum
(7.2.2012) Der Antrag der Fraktionen CDU und FDP: “Ärztliche Versorgungen im ländlichen Raum sicherstellen – Medizinerausbildung im Raum Ostwestfalen-Lippe voranbringen“ ist Grundlage für die Anhörung des Ausschusses für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie (Vorsitz: Arndt Klocke, GRÜNE) am Freitag, 10. Februar 2012 um 11 Uhr im Raum E1-A17.
Die Antragsteller stellen fest, dass die Zahl der Studierenden im Fach Medizin an NRW-Hochschulen von 17.155 (SS 2001) auf 15.467 (WS 2010/11) gesunken sei. NRW brauche mehr ausgebildete Ärztinnen und Ärzte. Dafür müssten in ausreichender Zahl Studienplätze zur Verfügung gestellt werden. Wegen des besonderen Versorgungsproblems sollten diese vornehmlich in Ostwestfalen-Lippe geschaffen werden.
Die Landesregierung soll deshalb zügig die Voraussetzungen für die Medizinerausbildung in Ostwestfalen-Lippe herstellen. Die Fraktionen von CDU und FDP sprechen sich für den Aufbau einer eigenständigen Medizinischen Fakultät OWL am Universitätsstandort Bielefeld aus. Da die Zahl der Vollzeitstellen zurückgehe, soll die Landesregierung ein Konzept vorlegen, damit sich Familie und Beruf für angehende Ärztinnen und Ärzte besser miteinander vereinbaren lassen. Das sei auch deshalb zwingend erforderlich, weil der Anteil weiblicher Studierender im Fach Medizin - derzeit 65 Prozent - weiter steige. Außerdem soll das Hausarztkonzept weiterentwickelt werden.
Herausgeber: Der Präsident des Landtags
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