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Ausstellungseröffnung "Skulptur und Malerei"
(25.6.2009)
Rede der Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen Regina van Dinther anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Günther Oellers - Edith Teuber-Oellers - Skulptur und Malerei“ am 25. Juni 2009, 18.00 Uhr, Bürgerhalle des Landtags
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste!
I.
Was wäre unser Leben ohne Kunst? Was wäre unser Leben ohne Kreativität und ohne Phantasie?
Sicher sind Sie mit mir der Meinung: Ohne all das wäre unser Leben eintönig, trist, freudlos. Erst Kunst, Kreativität und Phantasie führen uns vor Augen, wie vielfältig das Leben ist.
Schiller bezeichnete die Kunst gar als „Tochter der Freiheit“. Und Jean Paul drückte es nachvollziehbar so aus: „Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.“
Mit dieser kurzen Reflexion über Kunst begrüße ich Sie zu einer ganz besonderen Kunstausstellung im Landtag Nordrhein-Westfalen und freue mich, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.



II.
Den Titel dieser Ausstellung zieren die großen Namen der beiden Künstler. Und es ist mir Ehre und Freude zugleich, sie
bei uns begrüßen zu dürfen:
Herzlich willkommen Edith Oellers-Teuber und Günther Oellers.
Der Landtag ist stolz, Werke namhafter Künstler dauerhaft im Parlamentsgebäude und rundherum präsentieren zu können. Immendorff, Schumacher, Uecker und Piene gehören dazu.
Ich freue mich sehr, dass zumindest für eine kurze Zeit unsere Sammlung erweitert wird durch Werke des Künstlerehepaares Edith Oellers-Teuber und Günther Oellers - mit Malerei und Skulpturen.
Diese Ausstellung ist natürlich auch eine Hommage an zwei der ganz großen Künstler des Rheinlandes:
Edith Oellers-Teuber, geboren in Duisburg und Günther Oellers geboren in Linz, beide Städte verbunden durch den Rhein. Dass dazwischen die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz verläuft, spielt überhaupt keine Rolle, weil Kunst schon immer Grenzen mühelos überwunden hat.



III.
Zwei Kunstexperten werden uns heute näher in die Ausstellung einführen, die ich mit besonderer Freude begrüße:
Da ist zunächst Herr Professor Wolfgang Bergsdorf, Politikwissenschaftler, früherer Präsident der Universität Erfurt, derzeit Präsident der Görres-Gesellschaft, Mitherausgeber des Rheinischen Merkur - und Freund des Ehepaares Oellers.
Der Zweite ist Herr Dr. Adam C. Oellers. Er ist stellvertretender Direktor der Museen der Stadt Aachen - und natürlich nicht zuletzt auch Sohn von Edith Oellers-Teuber und Günther Oellers. Ich heiße Sie ebenso herzlich willkommen wie die weiteren Mitglieder der großen Familie Oellers.
IV.
Meine Damen und Herren, ich danke allen, die beim Zustandekommen dieser auch logistisch nicht einfach zu handhabenden
Ausstellung mitgewirkt haben:
Das ist der Landschaftsverband Rheinland, der vertreten ist durch die stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung, Frau Corinna Beck. Frau Beck wird im Anschluss die Grüße des LVR überbringen.
Aber ebenso hat ein Mensch geholfen, der Kunst fördert wie nur wenige andere. Ich spreche von Stephan Holthoff-Pförtner, den wir heute noch zu späterer Stunde hier erwarten und begrüßen können.
Ich wünsche der Ausstellung eine vielbeachtete Zeit im Landtag Nordrhein-Westfalen.
Verehrte Frau Beck, wir freuen uns auf Ihr Wort.
Herzlichen Dank!
Herausgeber:
Der Präsident des Landtags
Redaktion:
Hans Zinnkann, Pressesprecher; Florian Melchert, stv. Pressesprecher
Telefon: 0211/884-2850 Telefax: 0211/884-2250
E-Mail: hans.zinnkann@landtag.nrw.de

