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Frühzeitig gegen Sucht und Gewalt
(17.6.2009)
PAPILIO-Tag mit der Augsburger Puppenkiste im Landtag NRW
Frühzeitige Prävention gegen Sucht und Gewalt ist das Anliegen von PAPILIO und der Augsburger Puppenkiste. Dafür werden am Freitag, 19. Juni 2009, ab 10 Uhr in der Wandelhalle des Landtags NRW die Strippen gezogen.
Wer Kinder vor den Risiken von morgen schützen will, muss früh ansetzen. Und das tut PAPILIO. Mit Hilfe der Kistenkobolde der Augsburger Puppenkiste wendet sich das Präventionsprogramm an Kindergartenkinder. Seine Maßnahmen sind wissenschaftlich fundiert, seine Wirksamkeit ist belegt. Kinder lernen spielerisch soziale Regeln, den Umgang miteinander und gewaltfreies Lösen von Konflikten. Insgesamt fördert PAPILIO die sozial-emotionale Kompetenz, reduziert erste Verhaltensauffälligkeiten und gibt Kindern ein Rüstzeug mit auf den Lebensweg, das sie später stabiler gegen bestimmte Gefährdungen macht. PAPILIO ist eine vorbeugende Antwort auf Probleme wie Komasaufen und jugendliche Gewalt.
Die Kistenkobolde Heulibold, Zornibold, Bibberbold und Freudibold treten am Freitag drei Mal vor Kindern, Eltern, Abgeordneten und Medienvertretern auf. Das PAPILIO-Programm wird erläutert von Horst Erhardt, Geschäftsführer des beta Instituts Augsburg, sowie der PAPILIO-Projektleiterin Heidrun Mayer. In NRW wurden seit 2007 in mehrtägigen Fortbildungen 34 Trainer und Trainerinnen vom beta Institut geschult, die 700 Erzieherinnen und Erzieher aus 230 Kindertagesstätten fortgebildet haben. Die Zahl der fortgebildeten Erzieherinnen und Erzieher soll bis zum nächsten Jahr auf 2.000 erhöht werden. 11.700 Kinder haben bisher PAPILIO im Kindergarten kennen gelernt.
Unterstützt wird PAPILIO außerdem von der BARMER sowie vom nordrein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung.








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