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Hohe Debattenkultur im Landtag: Sebastian Bock und Max Behrens haben im Landesfinale "Jugend debattiert" gesiegt
(22.4.2009)
Sebastian Bock aus Aachen und Max Behrens aus Münster haben im Landesfinale "Jugend debattiert" bei den Klassen 8 bis 10 bzw. bei den Klassen 11 bis 13 gesiegt. Austragungsort des Rhetorik-Wettbewerbs war wie im vergangenen Jahr der Plenarsaal des Landtags Nordrhein-Westfalen. Sebastian Bock und Max Behrens sowie die jeweils Zweitplatzierten Nina-Carolin Krumnau aus Iserlohn und Katarina Hundt aus Bensberg werden nun als die jeweils Bestplatzierten ihrer Jahrgangsstufen am 20. Juni 2009 am Bundesfinale von "Jugend debattiert" im Beisein des Bundespräsidenten in Berlin teilnehmen und NRW vertreten. Als Preis für ihren heutigen Erfolg und zur Vorbereitung auf das Bundesfinale erhalten die Landessieger außerdem ein dreitägiges professionelles Rhetorik-Training.


Die Kunst der politischen Rede beherrschten alle acht Finalisten im NRW-Landesfinale im Landtag. Schließlich hatten sie sich auch in mehreren Vorrunden auf Klassen- und Schulverbundsebene gegenüber 18.000 Mitkonkurrentinnen und Mitkonkurrenten durchgesetzt.
Debattiert wurde bei den Klassen 8 bis 10 in pro und contra das Thema "Soll in Nordrhein-Westfalen von der Grundschule an zusätzlich zum Religionsunterricht das Pflichtfach 'Werteerziehung' eingeführt werden"? Dabei traten Lukas Bergerhausen (Albert-Schweitzer-Gymnasium, Marl) und Nina-Carolin Krumnau (Gymnasium An der Stenner, Iserlohn) mit der Pro-Position gegen Sebastian Bock (Geschwister-Scholl-Gymnasium, Aachen) und Larissa Knopp (Geschwister-Scholl-Gymnasium, Wetter) an.


Bei den Klassen 11 bis 13 debattierten Katarina Hundt (Otto-Hahn-Gymnasium, Bensberg) und Max Behrens (Schillergymnasium, Münster) gegen Diana Beyerlein (Inda-Gymnasium, Aachen) und Simon Hölscher (Wolfhelmschule, Gesamtschule Olfen) über das Thema "Sollen in Deutschland Unternehmen wie in Frankreich verpflichtet werden, eine Sozialbilanz vorzulegen?" Dabei befürworteten Hundt und Behrens die verpflichtende Einführung von Sozialbilanzen.
Debattiert wurde in einer 24-Minuten-Debatte. Jeder der vier Debattanten hatte zu Beginn zwei Minuten ungestörte Redezeit. Anschließend folgten zwölf Minuten freie Aussprache. Für das Schlusswort standen jedem Debattanten eine Minute zur Verfügung. Die Jury begründete öffentlich. Bewertet wurden: Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Der Jury gehörten an: Ansgar Kemmann (Projektleiter Jugend debattiert), Maria Springenberg-Eich (Landeszentrale für politische Bildung), Oliver Keymis (Landtagsvizepräsident), Florian Quecke (WDR 5), Phillip Eischet (Landessieger 2008, für die Klassen 8 bis 10), Simone-Tatjana Stehr (Landesbeauftragte NRW, für die Klassen 11 bis 13).
"Jugend debattiert" im Landtag Nordrhein-Westfalen wird unterstützt von den Projektpartnern: Stiftung Mercator, Essen; Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Frankfurt/Main; Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen; Landeszentrale für politische Bildung NRW, Westdeutscher Rundfunk - WDR 5








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