Enquetekommission zur Erarbeitung von Vorschlägen für eine effektive Präventionspolitik in Nordrhein-Westfalen (Enquetekommission III)
Die Enquetekommission zur Erarbeitung von Vorschlägen für eine effektive Präventionspolitik in Nordrhein-Westfalen (Enquetekommission III) hat am 12. März 2010 ihren Abschlussbericht vorgelegt. Diesen können Sie gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro bei der Drucksachenstelle des Landtags Nordrhein-Westfalen bestellen. In seiner Sitzung am 25. März 2010 hat der Landtag Nordrhein-Westfalen den Abschlussbericht diskutiert.
Grundlage der Arbeit der Enquetekommission III waren der Einsetzungsbeschluss und das Arbeitsprogramm. Weitere Informationen zu den Zielen der Arbeit und der Zusammensetzung der Enquetekommission III erhalten Sie über die Navigation auf der rechten Seite.
Die Enquetekommission III hat folgende Anhörungen durchgeführt:
- öffentliche Anhörung zum Thema: "Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Vernetzung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe" am 29. Mai 2009.
- öffentliche Anhörung zum Thema "Medien als potentieller Risikofaktor für Kinder- und Jugenddelinquenz - was ist zu tun?" am 21. August 2009.
- öffentliche Anhörung zum Thema "Neue Wege der Resozialisierung straffällig gewordener Jugendlicher und Heranwachsender"am 2. Oktober 2009
- nichtöffentliche Anhörung der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege am 11. Dezember 2009.
Die Enquetekommission III hat die nachfolgenden Expertisen in Auftrag gegeben:
- "Basisqualifikationen der in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen und in der präventiven Arbeit Tätigen" vorgelegt durch Prof. Dr. Clemens Hillenbrand/Dipl. Heilpädagogin Marie Christine Vierbuchen, Universität Oldenburg und Prof. Dr. Denis Köhler, SRH Hochschule Heidelberg
- "Jugend: Pro- und Dissozialität. Welche Rolle spielt die Geschlechteridentität für das Gelingen von Präventionspolitik?" vorgelegt durch Prof. Dr. Mechthild Bereswill, Universität Kassel
- "Pädagogische und soziale Aufgaben der Schule im Hinblick auf primäre Prävention von Jugenddelinquenz" vorgelegt von Prof. Dr. Thomas Coelen/Dipl.-Soz.Päd. Moritz Hielscher, Universität Siegen
- "Präventionsansätze für Kinder und Jugendliche im non-formellen und informellen Bildungsbereich" vorgelegt durch Holger Schmidt, TU Dortmund
Zitate aus den Expertisen sind grundsätzlich nur mit Quellenangabe und Verweis auf die Enquetekommission III zulässig.
Die Enquetekommission III hat in ihren nichtöffentlichen Sitzungen folgende Vorträge gehört:
- "Kontinuität und Abbruch", Prof. Dr. Klaus Boers am 14. November 2008
- "Risiko- und Schutzfaktoren", Prof. Dr. Thomas Bliesener am 23. Januar 2009
- "Aggression und Gewalt", Prof. Dr. Rainer Dollase am 13. März 2009
- "Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen in NRW", Carmen Trenz am 13. März 2009
- "Frühe Hilfen im Spannungsfeld zwischen Leistung und Kontrolle", Dr. Erwin Jordan am 3. April 2009
- "Kommunale Steuerung und Planung von Netzwerken", Christoph Gilles/Holger Spieckermann am 3. April 2009
- "Erfolg und Misserfolg in der Jugendhilfe bei straffälliger Klientel", Dr. Michael Macsenaere am 24. April 2009
- "Stationäre Jugendhilfe mit kriminellen männlichen Jugendlichen", Hans Scholten am 24. April 2009
- "Erzieherische Hilfen für jugendliche Sexual(straf)täter unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Vernetzung, Zusammenarbeit sowie Eltern- bzw. Angehörigenarbeit", Prof. Dr. Sabine Nowara am 19. Juni 2009
- "Alternativen zur Jugendhaft - Das Beispiel Arxhof", Renato Rossi am 19. Juni 2009
- "Täter-Opfer-Ausgleich in der Strafrechtspflege", Prof. Dr. Dieter Rössner am 21. August 2009
- "Politisch motivierte Gewalt", Prof. Dr. Siegfried Preiser am 18. September 2009
- "Deliquenz und Kriminalität bei Kindern und Jugendlichen: präventive Maßnahmen, ambulante, teilstationäre und stationäre Programme in sechs Bundesländern", Siegfried Dreusicke am 18. September 2009
- "Pädagogische Herausforderungen in der Jugendstrafhaft und im Jugendstrafvollzug", Prof. Dr. Philipp Walkenhorst/Anne Bihs/Karl-Heinz Bredlow am 2. Oktober 2009
- "Präventionsforschung - internationale Ergebnisse", Prof. Dr. Friedrich Lösel am 30. Oktober 2009
